virtual reality für kids und elternfsk
Roman
Während unserer zahlreichen Publikumsaktionen mit Virtual Reality stellten wir schnell drei Dinge fest: Kinder und Jugendliche finden sich in der virtuellen Welt viel schneller zurecht als erwachsene VR-Neulinge. Auf der anderen Seite gibt es noch wenig Forschung darüber, welche Folgen VR für Heranwachsende hat, ab welchem Alter es empfohlen werden kann oder welche Inhalte für welche Altersgruppe geeignet sind. Außerdem trafen wir immer öfter Eltern, die schlicht nicht wussten, was ihre Kinder erleben, wenn sie eine VR-Brille auf dem Kopf tragen. Genau das wollten wir ändern und so entwickelten wir eine VR-Anwendung speziell für Eltern.
Denn wo könnte man besser erfahren, was Virtual Reality bedeutet als eben im virtuellen Raum? Eltern erhalten unter der Brille Informationen und virtuelle Einblicke in die Welt der VR-Technologie und können (meist zum ersten Mal) erleben, wie sich VR anfühlt. Wir sind der Überzeugung, dass VR – richtig eingesetzt – ein höher pädagogisches Potential birgt. So haben wir nach Gesprächen mit vielen Expert:innen zusätzlich einen Parcours mit pädagogisch wertvollen und altersgerechten VR-Anwendungen zusammengestellt.
haus reichstein local hero
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Haus Reichstein liegt nur wenige Meter von unserem Headquarter entfernt. Es handelt sich um einen prächtigen Bau aus der Gründerzeit, der noch vor wenigen Jahren verfallen und zum Abriss freigegeben war. Mittlerweile erstrahlt es im neuen Glanz und sprüht vor Leben. Mehr noch, es soll als Modellhaus des Landes NRW exemplarisch zeigen, wie solche Altbauten saniert werden können. Wir begleiten dieses Haus seit Beginn der Sanierungsarbeiten und halfen im Auftrag der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen und des Bauministerium bei der Wiederbelebung.
Haus Reichstein ist für uns ein Herzensprojekt, weil es so viel von dem vereint, was uns wichtig ist: Gute Geschichten, Authentizität, unkonventionelle Lösungen und Technologie im Einsatz für alle Zielgruppen. Im Projekt zeichnen wir u.A. für das Kommunikationskonzept, das Marketing, die digitalen Lösungen der Bauausstellung sowie die Events verantwortlich.
kund:innen auswahl
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Neben Kommunen wie Gelsenkirchen, Essen, Bochum und Soest zählen Unternehmen und Institutionen wie E.ON, Tourismus NRW, Bistum Essen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) zu unseren Kund:innen. Hier eine Auswahl der Partner:innen die mit uns in den letzten Jahren vertrauensvoll zusammengearbeitet haben:
Eröffnung20-08-2022
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Wie bereits auf dem letzten Virtual Reality Festival angekündigt, wollen wir das Projekt Places in Zukunft nicht nur einmal im Jahr als Großevent stattfinden lassen. Wir eröffnen deshalb auf dem Vorplatz der Heilig-Kreuz-Kirche an der Bochumer Straße ein Technik-Labor, um so die Extended-Reality-Technologie dauerhaft in Gelsenkirchen zu verankern.
Mit dem mxr lab entsteht auf 300m² ein Ort, an dem XR-Branche, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenkommen. Dabei steht unsere ambitionierte Mission der Demokratisierung von (XR-)Technologie im Fokus.
Wir wollen mit euch kooperieren und immersive Technologien weiter in der Gesellschaft verankern. Wir freuen uns deshalb auf Besuch und Feedback zu den Visionen, die wir im mxr lab präsentieren. Also kommt gerne vorbei und tauscht euch mit uns aus!
→ Bochumer Str. 109, 45886 Gelsenkirchen
→ Termin vereinbaren
hackathon in residence lala.ruhr
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Digital ist besser? Nicht immer – aber digitale Technologien können helfen eine nachhaltige Stadt, in der ihre Bewohner*innen besser leben, zu entwickeln. Aus diesem Grund sind wir Teil der Initiative lala.ruhr geworden, einem Thinktank, der das Ruhrgebiet zu einem Vorreiter der grünen Stadtentwicklung machen möchte. Im Rahmen der ersten Biennale der urbanen Landschaft (September 2022) gestalten wir die “Woche der digitalen Realitäten”, in der es sowohl Input als auch Output zum idealen Zusammenspiel von Digitalität und Stadtgestaltung geben wird.

In und um unser brandneues mxr lab wird es einen einwöchigen “Hackathon in Residence“ geben, bei dem konkrete Lösungen für reale Probleme mit Hilfe von VR, AR, Big Data und KI entwickelt werden. Über 80 Bewerbungen aus der ganzen Welt sind bei uns eingetroffen. Bei so vielen motivierten und fachkundigen Bewerber:innen ist uns die Auswahl der 20 Teilnehmer:innen nicht leicht gefallen. Wir haben uns für eine Mischung aus Architekten:innen, Programmierer:innen und Künstler:innen entschieden, die vor Ort eine Woche lang zusammen arbeiten. Die Ergebnisse können am Fr, 16.9. (15:00-19:00) und Sa, 17.9. (11:00 – 18:30) begutachtet werden.
kunst am bau im fensternew
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‚Nervous System‘ ist eine reaktive Lichtskulptur in einem der Schaufenster in den neuen Räumen des mxr lab direkt an der Bochumer Straße neben der Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf. Die Lichtskulptur besteht aus 24 konventionellen Leuchststoffröhren, welche die dominierenden vertikalen Linien der Lamellenvorhänge, Radiatoren und Säulen des ehemaligen Stadtteilbüros aufgreift und sich auf die unzähligen Leuchtstoffröhrenpanele an der Decke bezieht.
Nervous System – Dawid Liftinger
2022 – Reaktive Lichtskulptur – 125 x 220 x 20 cm – 24 x Leuchtstoffröhren, PIR-Sensor, Digitalsteuerung
Die Choreographie der Lichtschaltung der Skulptur ist bestimmt durch die Aktivitäten auf der Bochumer Straße und dem Platz vor dem Schaufenster. Im Ruhemodus, wenn sich die Straße und der Platz ruhig zeigen, zeigt sich die Choreographie der Schaltung vorhersehbar, ruhig und gleichmäßig. In diesen Momenten der Ruhe befindet sich das dahinter liegende System in Homöostase. Wird das delikate Gleichgewicht des Systems aber gestört, etwa durch vorbeifahrende Autos, der Bahn oder Besuchende von der Heilig-Kreuz-Kirche, reagiert die Skulptur mit einer nervösen Choreographie, die sich durch einen schnellen An/Aus-Zyklus, Fehlfunktionen und Flickern auszeichnet. Erst wenn die ‚Störung‘ absorbiert wurde, kommt die Installation und das System dahinter wieder zur Ruhe und geht wieder in den Ruhemodus über.
Dawid Liftinger ist 1986 in Österreich geboren. Er hat an der Kunstuniversität in Linz studiert und lebt zurzeit in Köln. In seinen Arbeiten erforscht er sensorische und synästhetische Zustände mit Hilfe selbstgebauter Elektronik. In seinen Installationen und Performances nutzt er die wesentlichen Eigenschaften von Licht und Ton. Seine Arbeiten waren unter anderem hier zu sehen: Österreichischen Kulturforum (London / UK), Ars Electronica Festival (Linz / Österreich), RESPONSIVE (Halifax / Kanada), 噪咖藝術有限公司 noiseKitchen (Taipeh / Taiwan), 스페이스 오뉴월 Galerie O’NewWall (Seoul / Korea) und TADAEX م حسن گا لری (Teheran / Iran).
Das Kunstwerk wurde aus dem Quartiersfonds Bochumer Straße gefördert.

virtueller ruhrschnellwegvrs1
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Zur Extraschicht am 25. Juni 2022 konnten sich die Besucher:innen im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund auf eine ganz besondere Reise begeben. Mit Virtual-Reality-Brille auf dem Kopf und auf einem Fahrrad sitzend konnte das Ruhrgebiet im virtuellen Raum erradelt werden. Dazu wurden in der Maschinenhalle der Zeche Zollern 25 Fahrräder auf Rollentrainer montiert und mit VR-Brillen ausgerüstet. Alle 20 Minuten konnten sich 25 Personen gleichzeitig auf dieses digitale Abenteuer einlassen. Das Angebot erfuhr großen Zulauf aus allen Altersgruppen und begeisterte auch Menschen, die bis dahin noch keine Erfahrungen mit VR-Brillen gemacht hatten.
Die künstlerische Virtual-Reality-Experience, die bei der Extraschicht 2022 zu ihrer Uraufführung kam, thematisiert Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets. Dabei stehen besonders die Verkehrswege der Metropole Ruhr im Fokus. Die Besucher:innen bewegen sich gleichsam durch Zeit und Raum. Sie treffen dabei auf unterschiedliche Verkehrsmittel, die in den verschiedenen Epochen wichtig waren, sind, bzw. wichtig sein werden. Die Experience vermittelt auf unterhaltsame Weise historisches Wissen, regt zum Nachdenken über das Thema Mobilität an und ergreift Partei für das nachhaltigste aller Verkehrsmittel: das Fahrrad.
Das Virtual-Reality-Projekt entstand im Auftrag des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern und wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.































































